Säure/Basen

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Der Säure Basen Haushalt

Hier habe ich einiges zusammengetragen über den Säure/Basen/Haushalt und wie wichtig eine ausgeglichene Ernährung ist. TIPP: Besorg dir bei Amazon das Buch von Patrizia Pfister - Die Entsäuerung des Körpers in 10 Schritten - , das ist genial!!!

 

Als Faustregel gilt: Die Ernährung sollte zu 80% aus basischer und nur zu 20% aus saurer Nahrung bestehen. Da der Organismus selbst keine Basen produzieren kann, sollte man die Basen über die Nahrung aufnehmen. Sprich: Viel Obst und Gemüse essen, da sie zu den wichtigsten Basenspendern zählten und den Körper mit wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen versorgten.V

 

Übersäuerung entsteht durch einen Mangel an Wasser, oder eben durch den der Überfluss an Wasserstoffionen (H+) im System (Wasser ist H2O). Die Säuren bzw. die Kristalle die sie im Körper bilden, können aber nur abtransportiert werden, wenn ausreichend Mineralien und Spurenelemente vorhanden sind. (z.B. Haarausfall - der Körper ist übersäuert und holt sich aus der Kopfhaut die notwendigen Mineralien, was dort zu einer Unterversorgung der Haarwurzeln führt, wenn man nicht "nachlädt"!) Mittels Wasser, Mineralstoffen und Vitaminen kann man den Körper aber sehr gut unterstützen wieder sein ursprüngliches Gleichgewicht zu gelangen. Um das Wasser mit den gelösten Salzen wieder loszuwerden, braucht der Körper SAUERSTOFF!!! PS: der Körper brauch 30ml Pro Körpergewicht um 100% zu funktionieren!

Wenn du jetzt weißt dass z.B. Fleisch - Harnsäure bildet, oder Kaffee - SALZSÄURE? Ja, du liest richtig, SALZSÄURE!! Schweinefleisch z.B. bildet Schwefelsäure im Darm und Käse (seufz*) bildet SALPETERSÄURE !!! Irgendwie überlegt man es sich dann doch, oder?


Ob ein Lebensmittel als sauer oder basisch eingeordnet wird, richtet sich nach dem Verhalten der Nahrungsmittel im Körper, wenn sie verdaut und in den Stoffwechsel eingegangen sind. Was zählt, ist das, was nach dem Verdauungsprozess überwiegend im Organismus vorhanden ist. Eine Zitrone enthält zum Beispiel sehr leicht verstoffwechselbare Zitronensäure und basische Mineralstoffe, wohingegen eiweißreiche Nahrungsmittel wie Fleisch, Fisch und Geflügel die Säurebildung anregten. Da der Körper selbst durch Gärungsprozesse im Darm ständig Säuren produziert, ist es eben wichtig, über die richtige Ernährung Basenpuffer-Depots zu schaffen.

 

Der Kampf gegen die Säure beginnt im Darm!!!

"Ich bin sauer", wie oft denkt man das – und genau so ist es meist.

Ärger, Kränkung, Stress, zuwenig Bewegung, falsche Ernährung  - all das sind natürlich Faktoren, die die Säurebildung heftigst unterstützen.


Jedes Organ wird anders sauer!
und drückt dies auch anders aus: 

-  Die Knochen entkalken, was besonders im Alter die Bruchhäufigkeit steigern kann
-  Das Herz kann mit Rhythmusstörungen reagieren, schlägt weniger kräftig und wirft weniger Blut aus, dadurch wird der gesamte Organismus weniger mit Sauerstoff und anderen Nährstoffen versorgt
-  Die Muskulatur kann sich abbauen
-  Im Blut kann der Kaliumgehalt ansteigen, was die Herzaktion beeinträchtigen kann.
-  An den Zähnen kann es leichter zu Karies kommen.  

- die Haut beginnt zu jucken und auszutrocknen!

- Cellulite ist ein absolutes Zeichen von Übersäuerung!! (Dickdarm Meridian verläuft dort)

Basen, auch als Laugen bezeichnet, sind in der Lage, Säuren zu neutralisieren. Je mehr freie Wasserstoffionen in einer Lösung sind, desto saurer ist sie. Dies zeigt der pH-Wert an. Übersetzt bedeutet pH "Potentio Hydrogenii" = die Stärke des Wasserstoffs. Die pH-Skala reicht von 1 bis 14. 1 ist stark sauer, 7 neutral und 14 basisch.

Leider ist es auch nicht möglich, sich einfach mit Hilfe einer Tabelle zu entsäuern. Ganz entscheidend für den sauren oder basischen Charakter von Nahrung ist der Organismus, der sie aufnimmt und was er damit macht. Selbst wenn ein Nahrungsmittel basisch reagieren würde, hätte der Körper hiervon nur einen geringen Nutzen. 

 

Der Magen ist gefüllt mit Salzsäure, die sofort einen basischen pH-Wert sauer macht. Dennoch kann mit Hilfe einer ausgewogenen Ernährung versucht werden, das Problem der Übersäuerung zu reduzieren. Der Mechanismus einer latenten und vor allem einer chronischen Übersäuerung ist jedoch viel zu komplex, als dass er sich nur über eine Ernährungsumstellung beseitigen ließe. Dazu bedarf es stärkerer Eingriffe. Eine Übersäuerung ist nur durch die Neutralisation überschüssiger Säuren im Blut zu kompensieren.

 

Säurebildende Lebensmittel:

Fleisch, Fisch, Geflügel, Eier

Rosenkohl, Topfen über 20 % Fett i.T., Käse bis 50 % Fett.i.T, Milch, Joghurt in hohen Mengen, unreife Früchte, Linsen, Nudeln, Reis, Schwarzbrot, Weißbrot, Walnüsse, Erdnüsse, Essig, Limonade, normaler Kaffee, schwarzer Tee, Alkohol

Fertigprodukte, Fast Food

raffinierte Fette, z. B. Margarine, Fertigöle

normaler Zucker, Süßigkeiten, Kuchen etc.

normales Kochsalz

 

Schwach säurebildende Lebensmittel:

Artischocken, Wirsing, Kresse, Magertopfen, Butter und Schmalz, Beeren, Hülsenfrüchte, Hirse, Knäckebrot, Zwieback, Marmelade, Zitronensaft, Wein.

 

Schwach BASENbildende Lebensmittel:

Rohe und geräucherte Wurst

Grünkohl, Rotkraut, Kürbis, Zucchini, Tomaten, Käse über 50 % Fett i.T., H- Milch, Kefir,

Sauermilchprodukte, reifes Obst, Zitronen, Mais, Kastanien, Vollkornbrot, Cornflakes ohne Zucker, Mandeln, Paranüsse, Honig, Ahornsirup


Neutrale Lebensmittel:

Schlagobers in geringen Mengen, Creme fraiche

native, kaltgepresste Öle, Leinöl, Olivenöl, Rapsöl, Sojaöl

frische Kräuter und Gewürze, Tee, Wasser ohne Kohlensäure

Getreide (Vollkorn bei Verträglichkeit), Nudeln, Brot, Hirse, Hafer

Gerste, Roggen, Dinkel als Brot, Nudeln, Bratlinge etc.


Basische Lebensmittel:

Kartoffeln (oder Erdäpfel wie wir Österreicher sagen)  wie z.B.  Folienerdäpfel, oder gedampfte,  Gemüse, frisch gepresste Gemüsesäfte, milchsaure Gemüse, Gemüsesuppe, Gemüseteller , gedünstete Gemüsegerichte, Salate

Obst im reifen Zustand, frische gepresste Obstsäfte

Hafer, Haferflocken, Hafersuppe, Tofu, Bananen,

Kanne Brottrunk

Vitalstoffe, Zelloxygen Immunkomplex, Chlorella-Alge

basischer Kaffee

Himalaya-Kristallsalz

Ayurvedischer Zucker

 

 

Diese Infos habe ich aus meinem GU-Säure Basen Balance Buch – erhältlich in jeder Apotheke. Kann ich Euch nur empfehlen!!!!

   

Wie neutralisiere ich Säure im Körper?

Säure, die aus Kohlehydraten und z.B. Süßem entstehen - mit Vitamin C

Säure, die aus zu hohem Fettanteil in der Nahrung entstehen - mit natürlichem Vitamin C

Säure, die aus tierischem Eiweiß entsteht - Vitamin B 

hier gehts zur Vitamin-Info-Seite...-->

 

Kräuter als Medizin?

Viel von dem früheren Wissen über die Heilkraft der Kräuter ging leider verloren.

Hier ein paar Anregungen:

Fenchel - sehr gut für die Gedärme und hilft auch gegen Depressionen

Bärlauch – ein natürliches Antibiotikum, blutdrucksenkend, entzündungshemmend

Basilikum – antiseptisch, hilft bei Magen und Darmbeschwerden

Kerbel – verdauungsfördernd und appetitanregend, fördert Stoffwechsel und reinigt das Blut

Kresse – regt Stoffwechsel, sowie Leber, Galle und Niere an, schützt die Schilddrüse

Oregano – beruhigend, appetitanregend, Hilft bei Verdauungsstörungen und Gallenbeschwerden

Petersilie – wirkt schleimlösend, regt die Nieren an

Rosmarin – stärkt den Kreislauf

Salbei – Krampflösend und schweißhemmend

Schnittlauch – Harntreibend, stärkt Immunsystem

Thymian – keimtötend bei entzündlichen Erkrankungen der Atemwege, fördert Verdauung, harntreibend.

 

Und auch mittels Trennkost kannst du dich zusätzlich unterstützen:

Nach dem Begründer der Trennkost, "Howard Hay", beruhen bestimmte Krankheiten auf zwei Ursachen:

1.  Der Übersäuerung des Organismus.
Hay geht davon aus, dass konzentrische (überwiegend Kohlenhydrate oder Eiweiß enthaltende) Lebensmittel Säurerückstände im Körper hinterlassen.

2.  Der verzögerten Verdauung durch die gleichzeitige Aufnahme von Kohlenhydraten und Eiweiß. Nach Hay kann der Magen nicht gleichzeitig säurebildende und basenbildende Lebensmittel verdauen. Werden sie trotzdem zusammen gegessen, komme es zur Vergärung der Kohlenhydrate im Dünndarm.

Als Beweis für die Notwendigkeit der Trennung von Kohlenhydraten und Eiweiß führt Hay die Hülsenfrüchte an, die aus seiner Sicht kein geeignetes Lebensmittel darstellen, weil sie (bedingt durch ihren hohen Eiweiß- und Kohlenhydratgehalt) so schwer verdaulich seien. Erklärtes Ziel seiner Kost ist die Heilung vieler Krankheiten.
 

Ernährungsrichtlinien

Die Kost soll aus 80 % Basenbildnern (Obst, Gemüse, Salat, Milch, Butter) und zu 20 % aus Säurebildnern (Fleisch, Käse, Fisch, Kartoffeln (hier sind Pommes Frites, Bratkartoffeln gemeint), Vollkornbrot) bestehen.
Neutral verhalten sich Nüsse, viele Gemüse und Gewürze.

Wegen der verzögerten Verdauung durch die gleichzeitige Zufuhr von Eiweiß und Kohlenhydraten soll hier eine zeitliche Trennung erfolgen. Hay empfiehlt eine Pause von 4 Stunden zwischen den Mahlzeiten.
 
Acht Richtlinien zur Anwendung der Hayschen-Trennkost

1.  In der Ernährung sind konzentrische Eiweißnahrung und konzentrische Kohlenhydratnahrung zu trennen.

2.  Es sollen nur natürliche Lebensmittel verwendet werden. Davon auch nur soviel, wie zur Erhaltung des Lebens nötig ist.

3.  Der Anteil des konzentrischen Eiweißes und der konzentrierten Stärke soll verringert werden, um eine Übersäuerung des Körpers zu verhindern.

4.  Der optimale Säuren-Basen-Haushalt soll durch eine Zusammensetzung der Nahrung mit 2/3 rohen Basenbildnern und 1/3 Säurebildnern realisiert werden.

5.  In Abstimmung mit dem Tagesrhythmus, sollen morgens überwiegend basenbildende Lebensmittel, mittags Eiweißmahlzeiten und abends kohlenhydratreiche Mahlzeiten auf den Tisch kommen. Eiweißmahlzeiten nach 15 Uhr sollten vermieden werden.

6.  Neutrale Lebensmittel können sowohl mit eiweißhaltigen Lebensmitteln, als auch mit kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln kombiniert werden.

7.  Das Essen sollte in Ruhe verzehrt und gründlich gekaut werden.

8.  Zwischen den Mahlzeiten sollen Abstände von ca. 4 Stunden eingehalten werden.

 

   

Für mich persönlich kann ich sagen, mir hat die HEISSE WASSER Kur von Deepak Chopra sehr geholfen.

Wie die funktioniert? Täglich mindestens 2 Liter heißes !! Wasser in kleinen Schlucken trinken – das hilft dem Körper optimal entgiften, verdünnt die Säure und hilft Schlacken aus dem Körper abtransportieren.

Das noch unterstützt mit einer guten Basen-fördernden Ernährung, und ein paar Schüssler Salze zwischendurch – und du fühlst dich wie neu.    

PS: noch ein Tipp, um dem Hunger ein Schnäppchen zu schlagen: RIECHEN am Essen, statt schlucken!!!

All diese Informationen spiegeln nur meine persönliche Überzeugung wieder.

 

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