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Und noch mehr Gedanken über dies und das...

 

http://www.youtube.com/watch?v=thqmdq7R8OY

 

Gedanken zur Vor-Weihnachtszeit. 02.12.09  22.22 Uhr

 

Tagtäglich schicken mir liebe Menschen Informationen via Email zu, sei´s als Warnung, oder einfach nur als liebevoll gemeinte Information über die Zeitqualitäten und wie diese von manchen Menschen wahrgenommen werden.

 

Und ich hab bis gestern alles immer brav gelesen. Damit ich informiert bin. Damit ich mitreden kann. Damit ich wenigstens darüber nachdenke..

Doch dann mitten drinnen im Lesen bemerkte ich den Widerstand in mir auf diese „heilige Zeit“, die „heiligen Schriften“.

 

Es ist langsam Zeit selbst zu fühlen, zu denken, wahrzunehmen.

Will ich das? Diese Panikmache, diese Hetzerei, dieses „du-sollst“?  

Lieb wollen alle sein, und vorzugsweise in der Mitte, und gleichzeitig damit Geld verdienen, und wenn ihr schon keinen Vortrag bei so weisen Wesen buchen wollt, dann bezahlt doch wenigstens einen Spesenbeitrag dafür, dass sie euch Dinge vor den Latz knallen, wohlgemerkt aus ihrer Sichtweise, werdet Mitglieder in einem VER-BAND, einer Gruppe, nur gemeinsam sind wir stark...

 

Ja, es geht drunter und drüber. Ja, Menschen wollen lieben. Ja, Menschen wollen auch sicher sein.  – Dass der morgige Tag noch besser wird, irgendwie besser wird, als der heutige.

 

All das ist gut und schön, für jeden einzelnen der sich hier angesprochen fühlt, aber was ist denn WAHR-HEIT? Ist das rote Kleid für mich genauso rot wie für dich?

 

Weiß ich innerlich, dass es tagtäglich um Aufmerksamkeit geht und an-WESEN-d sein?

Oder reicht es mir, wenn die anderen, die Guru´s, die Vorreiter sind, und ich nur brav hinten nach dackeln kann? Ist es wichtig, ob Mensch mich annimmt wie ich bin, wenn es mir in Wahrheit seit Jahren GLEICH ist, weil ich meinen Respekt für Mensch verändert habe, aus der Anhimmelung gefallen bin, und den reellen Menschen gesehen habe?

 

In letzter Zeit ist mir meine rosarote Brille etwas von der Nase gerutscht, und das fühlt sich mächtig gut an. Weil nämlich alles sein darf. Und es keinerlei Auswirkungen auf mich haben muss. Wie wichtig ist es Visionen zu folgen, die mich vom tat-sächl-ich-en Leben abhalten?

Ja, es hat Einstein und Ghandi und derer viele gegeben. Aber es auch noch abertausende Male mehrere gegeben, die auch ihren Visionen gefolgt sind, und sich restlos dabei verlaufen haben oder einfach nicht LAUT genug waren oder wollten. Ja, es ist eine große Zeit des Er-Kennens. Und die Erde war mal ´ne Scheibe...

 

Wenn ich der Beobachter meiner Existenz bin, und meine Re-ali-tät wähle, warum dann VIS-Ionen? Was macht es wenn ich ein einfaches Leben vorziehe, eines ohne die Menschheit retten zu wollen, weil es ja sowieso kommt wie es kommt, ganz ohne unser Zu-TUN?

 

Die Erde gibt’s schon ein Stück länger als 2000 Jahre, also warum soll gerade „HEUTE“ so wichtig sein? Sollte es rummsen im All, dann rummst es so heftig, dass es ganz schnurzpiepEGAL (Egal=Equal=GLEICH) sein wird, wie hell ich gerade bin.

 

Und jetzt - Pünktlich zum Weihnachtsfest wird uns 2012 als Film in die Wiege gelegt, Weltuntergangszenario – aber dont worry – drei überleben! Und DREI reiten – sorry „fahren“ gegen Westen, der Sonne entgegen (frei wie der Wind *sing).

 

Was mich zum nächsten Ge –h – danken bringt - habt Ihr Euch GEBÜHR-lich Gedanken gemacht, wie viele Geschenke wer zu Weihnachten bekommt, ja? Das Untergangszenario hilft euch ein bisschen bei der Entscheidung euer Ganzleichtverdientes loszulassen, weil loslassen ist gut, das wird euch jeder Guru oder Weise aus weiß-gott-wo bestätigen. Loslassen führt dich in die Befreiung. Sei befreit von allem Weltlichen, wer braucht schon die Welt, wir leben ja eh drauf...die kommt uns nicht aus...  

Frohlocke und huldige dem Weltlichen – kauf dir Bücher, lerne was du vorher nicht wusstest, und auch nie brauchen wirst (sprach das Quant) – denn nur das bringt dich in die Erleuchtung, und zum vielgepriesenen Aufstieg – ..

 

Frage – und dann?

Himmel-Herrscharen – was dann?

Dann BIN ICH  – glücklich, zerstört, bewegt, gelebt, gekitzelt, geweint, ausgestiegen.

 

 

Gott Fehlerfrei?

 

Da sitz ich nun, um 4 durch 44 Uhr, - wieder einmal aus meinem Bett getrieben, getrieben von meinen Gedanken. Seit Tagen schwirrt es durch meinen Kopf – Gott Fehlerfrei – Fragezeichen?

Wie kommt es das Lieschen Müller ganz ohne Eso-Scheiß ein glückliches, zufriedenes Leben lebt und Liane Küppersbuch mit all ihrem Wissen keinerlei Spaß und Freude in Ihrem Leben hat, außer an Ihrer Arbeit für Ihren wunderbaren Chef, der leider kein Interesse daran hat, wie es ihr privat tatsächlich geht und ob sie Zeit für einen geliebten Menschen an Ihrer Seite hätte? Wie kann es sein, dass eine Keandra Saitenblatt mir die bahnbrechendsten Informationen einfach bei einem Telefonat lachend erzählt und ein Schaltkreis sich in meinem Gehirn schließt und ich endlich, gottseisgedankt, die Wahrheit für mich erkannt habe, und sich mein Jetzt und Hier sich endlich entblättert?

 

So viele Bücher hab ich gelesen, so viele Workshops und Seminare besucht, mich jahrelang ausbilden lassen in dies und das – zum Leidwesen meiner Umgebung, die ich mit meinem neu erworbenen Wissen gewaltig gelangweilt und vor allem gestresst habe.

Ich habe mich mit meinem ICH BIN angefreundet und mich auf Teufel komm raus lieb gehabt mit allem was ich bin; war das göttliche Licht in allem und jedem und darüber hinaus; hab affimiert und losgelassen; hab akzeptiert und nicht oder schon bewertet; hab mich gefühlt, als wäre ich der Mittelpunkt der Geisteswissenschaft und konnte mich gleichzeitig nicht im Spiegel ertragen; hab Männer geliebt, die weit über meine Grenzen gingen; meine Eltern und meine Kindheit verflucht und beschuldigt für mein eigenes kleines Leben und am Meisten, am Allermeisten praktizierte ich meinen Groll und mein Unverständnis für mich und meine Macken in fast perfekter Glückseeligkeit in der Beständigkeit.

Wie grausam war ich mir gegenüber, wenn es darum ging, mich für meine Schoko-Attacken zu kritisieren, und wenngleich das Fitnesscenter fast ums Eck lag, ich den Weg dorthin nur ganz selten geschafft habe. Wie sensationell gefühllos ging ich mit mir um, wenn es um die Tatsachen des Lebens ging. Was wollte ich nicht alles mit meinem Alter schon erreicht haben.. Zwei Kinder und einen Hund – so heißt es doch immer, oder? Ich hab es immerhin auf Zwei Katzen und einen Hamster gebracht, gilt das auch?  Ich wollte große Bühnen besingen, ohne meinen Freiraum zu verlieren, wollte weise Worte in das Leben meißeln und mindestens eine bahnbrechende Erfindung kreieren. Wollte Länder bereisen, und Männern die Köpfe verdrehen, wollte – ach mein Gott, was ich nicht alles wollte.

 

Und ich konnte so wenig – dachte ich.

Bis vor einer Stunde. Da habe ich mal länger darüber nachgedacht, was momentan so in meinem Leben geschieht. Menschen sprechen mit mir, erzählen mir was sie bewegt und warum. Berichten mir von ihren Sorgen, Nöten, hauptsächlich Ängsten. Erzählen warum und wieso sie ihre Grenzen neu verlegen und ihre Persönlichkeit schützen wollen. Fühlen, dass Karma sich ganz schlecht im Lebenslauf macht, und wollen raus aus dem Trott, der Energielosigkeit, dem Hamsterrad. (Vielleicht hab ich deshalb einen – um es deutlicher zu sehen ;>) Wollen Dinge bewegen, Menschen verändern, wollen Leben frei leben und herausfinden, wozu sie geboren wurden. Wollen zurück, wohin auch immer – vorzugsweise weg, wenn nötig sogar ins All.

 

Worum geht es für mich? Was ist mein Sinn im BIN? Kann es tatsächlich sein, dass es hier nur um Spaß und Freude geht? Alles zu genießen, und die Nachbarn Nachbarn sein zu lassen? Meinen Mann nicht mehr retten zu wollen, obwohl ich es könnte? Mich selbst als das Beste wahrnehmen, dass es seit 1965 gegeben hat (mein Geburtsjahr, just for Info). Dreht sich meine Welt tatsächlich nur um mich – und die Antwort – meine – ist ja.

Schnurzpiepegal, ob morgen die Welt untergeht, wenn ich sie heute ganz und gar genossen habe. Oder ob der Strom plötzlich wegbleibt, weil die Industrie mehr Geld verdienen will. Muss ich jemand Besserer sein, damit mich 2012 mit in den Aufstieg nimmt, wohin auch immer, und es mich nicht alleine auf meinem Palmenblatt auf einem Haufen Betonsplittern zurück lässt?  Kann es sein, dass es hier vollkommen egal ist, was ich heute entscheide, solange ich es nur mache?

Möglicherweise gibt es einen Plan, eine höhere Perspektive. Aber wie soll ich das Leben einer Kakerlake nachvollziehen können, wenn sie sich nicht die Bohne für meines interessiert. Bin ich besser als sie, weil ich sie von hier oben sehen kann, ich ihr aber völlig egal bin, obwohl sie mich als potentielle Gefahr erkennen kann?

 

Ist es tatsächlich wichtig zu Wissen, wie der Geldmarkt funktioniert, wenn er das seit Jahrhunderten mit einem Minus begründet? Was bringt es mir persönlich das Weltgeschehen zu beobachten, wenn ich mein eigenes Leben kaum wahrnehmen kann?

Wie wichtig ist ein Zweit-Mensch in meinem Leben, nach dem ich mich ausrichten kann und über den ich richten kann? Wann wird mein Kind zu einer Belastung, die mir das Leben aufs Aug gedrückt hat und wo hört meine Verantwortlichkeit auf? Muss ich Wasser in einer bestimmten Form zu mir nehmen oder reicht es wenn ich eine gute Meinung über Flüssigkeiten in meinem Körper habe? Wird mich eine ständige, permanente Beschäftigung davor retten über mein Gefühlschaos und meine Einsamkeit nachzudenken? Werde ich irgendwann wirklich glauben, dass alle anderen alles besser können und leichter ihren Anschluss nach oben finden als ich?

 

Kann es sein, dass Gott doch keine Fehler macht, wer immer das auch ist, und er/sie/es etwas dabei gefühlt hat, als es uns erschuf aus sich heraus – die Zelle der Zelle zur Zelle? Wie weit geht Gott denn? Wie groß ist eine Galaxie und was kommt danach? Alles hängt irgendwie zusammen wie in einem riesigen Perpetuum-Mobile. Ich kann die Verbindung nicht sehen, dennoch muss sie da sein, um alles ineinander zufügen. Was auch immer die Pyramiden und Kornkreise von weißgottwo darstellen, es ist weit mehr, als wir gerade fühlen können.

All diese Informationen sind schon seit Jahrtausenden hier. Möglicherweise macht Gott doch keine Fehler und alles ist genauso richtig wie es ist – sei es Partnerlos,  geschäftsunfähig, Hundefan und Katzenliebhaber oder drogensüchtig und durch und durch kurzsichtig. Vielleicht muss alles haargenau so sein, wie es ist, damit es ist.

Möglicherweise macht Gott keine Fehler, und wenn doch, wer hat Zeit sich darum zu kümmern? Gibt es eine noch höhere Instanz die Gott auf die Finger schaut, oder bleibt es wieder einmal mir überlassen, für mich das Beste zu erschaffen – in mir, aus mir – und um mich herum?

Ist das Leben lustig? Ist es ein Spiel? Denn Spielen wirst du, ob bewusst, oder auch nicht. Nicht spielen geht nicht. Denn sogar wenn du dich aus dem Spiel nimmst, machst du einen Zug. Fazit für mich – Genieß was immer du machst, denn du machst es sowieso – früher oder später.

 

Oder vielleicht geht’s auch nur darum, ob und wie das Leben in dir sich lebt? Und ob du die Wahrheit aus dem was du bist, auch tatsächlich lieb haben kannst und es nicht nur erträgst.

 

Ich danke dem Leben und seinen Lehrern, dass sich mich aus dem Bett getrieben haben und durch meine Finger diese Buchstaben fließen ließen, ich geh jetzt in die nächste Realität, der Träume. Gesegneten Spaß in der Freude wünsche ich dir!  

Plejadische Watschn vom Leben, nie gehört?

Tja, Manchmal kommt das Leben und knallt dir eine Korrektur vor den Latz

Dass du gar nicht mehr gerade aus schauen kannst.

Und alles nur mehr wund ist und schmerzt,

weil der Gedanke den du hattest und die Wahrheit die existiert

zwei verschiedenen Dinge waren.

 

Und dann fragst du dich inniglich warum? 

Warum dich deine Eltern nicht zu einem Arschloch erzogen haben?

Wo es doch offensichtlich viel einfacher ist in dieser Welt

Als Arschloch zu existieren?

 

Weshalb du immer noch an das Gute in anderen Menschen glaubst

Und jedes Mal bar erstaunt bist, wenn ein ehemals geliebtes Wesen

Dir den Boden unter den Füssen wegreißt und dich in tiefe Trauer stürzt?

 

Und wieso du es – trotz einiger trotziger Versuche – wieder nicht schaffst

Der Mega-Arsch zu sein, der anderen alles nimmt was jemals für sie wichtig war und ist

Sondern immer wieder nur deinem scheiß goldenen Herzen folgst

Und hilfst, wenn du erkennen kannst, dass jemand Hilfe braucht?

 

Und das Leben dir prompt dafür das Herz zerbricht

Damit du ja nicht vergisst, dass das was du eben getan hast,

nicht der realen Welt entspricht?

 

Wenn dein Gefühl dir wieder einmal einen lustigen Streich gespielt hat

Indem es dich glauben ließ, du hast gerade alles was du jemals bestellt hast?

Um dir dann in einer Nacht-und-Nebel-Aktion die bittere Pille

Des Erkennens zu verabreichen?

 

Und ganz egal, was deine Seele dir ins Ohr brüllt

Das Außen schlichtweg ignoriert was Tatsache ist und weiterlebt, ohne dich?

Dir von den Plejadischen Watschn noch immer der Himmel klingt

Und die Wut sanft im Ego verraucht?

 

Aber es hilft zu wissen, dass du es beim nächsten Mal ganz genau so machen wirst,

weil du nämlich zu blöd bist um dein Herz zu verschließen,

und deshalb die Watschn beim nächsten Mal auch viel deutlicher zu spüren ist

bevor du wieder weißt, warum das so ist.

 

 

 

Retour, oder zurück?

Kann mir bitte jemand erklären, Warum Männer sind wie sie sind?

Erst reißen sie dir mit einer Leichtigkeit das Herz entzwei

Einfach so, weil es grad nicht für sie passt.

Dann vergnügen sie sich monatelang mit anderen Frauen

Und plötzlich stehen sie vor deiner Türe

Und wollen dass du ihnen verzeihst, was sie dir angetan haben?

Und wollen wieder in dein Bett, in deine Arme?

Deine Liebe genießen und das Leben mit dir verbringen?

Und das paradoxe dran ist – sie tun es auch, wenn du sie lässt.

Und besser als davor....Sehr seltsam...

 

 

 

 

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